Im Folgenden informieren wir Sie über die Leistungen, die wir Ihnen bei der Wartung von Kleinkläranlagen bieten. Weiter unten erläutern wir den Aufbau, die Ablaufklassen sowie den Betrieb von Kleinkläranlagen.

Unser Wartungsangebot

Die Lauterbach Wartungsservice GmbH bietet optimalen Service:

Zertifikat der DWA für die Wartung von Kleinkläranlagen

Wir warten Kleinkläranlagen jeden Typs, unabhängig von Ablaufklasse, Fabrikat oder Baujahr.

Wir bieten transparente Wartungsverträge ohne versteckte Zusatzkosten. (Unter Informationen – Dokumente sehen Sie, wie ein solcher Wartungsvertrag aussieht.)

Wir übernehmen die regelmäßig notwendige Dichtheitsprüfung der Kläranlage oder Sammelgrube.

Wir bieten Ihnen eine fachgerechte Wartung durch professionelles, zertifiziertes Personal, moderner Ausrüstung und langjähriger Erfahrung mit Kleinkläranlagen aller Arten.

Wir kommen auf Sie zu, indem wir mit Ihnen im Voraus den Termin planen für die Regelwartung. Wir helfen aus, wenn Sie Ersatzteile benötigen.

Dank unserer ausgebildeten Monteure können wir Ihnen Reparaturen von Steuerungen, Verdichtern und weiteren Ersatzteilen anbieten und so teure Neuanschaffungen für Sie ersparen.

Wir bieten Ihnen faire und günstige Konditionen, denn unsere Wartungsverträge sind transparent gehalten – ohne versteckte Zusatzkosten.

Unsere Wartungs-Konditionen

Mit der Wahl der Wartungsfirma „Lauterbach Wartungsservice GmbH“ bekommen Sie professionelle Leistungen rund um Ihre Kleinkläranlage. Und das zu besten Konditionen, denn wir bieten transparente Verträge zu Pauschalpreisen.

Erfragen Sie einfach unsere Preise für einen Wartungsvertrag oder die einmalige Inspektion Ihrer Kleinkläranlage über das Kontaktformular. Garantiert fair und ohne versteckte Zusatzkosten!

 

Aufbau einer Kläranlage

Alle Kläranlagen funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip:

  1. Vorbehandlung des Abwassers
  2. Reinigung des Abwassers
  3. Fortleiten des gereinigten Abwassers

Vorbehandlung des Abwassers

Hier werden flüssige und fest Bestandteile voneinander getrennt, damit letztere nicht in die Reinigungsstufe gelangen. Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass das Abwasser langsam durch mehrere Kammern fließt, so daß sich feste Bestandteile absetzen und leichte Bestandteile als Schwimmschlamm an der Oberfläche schwimmen.

Eine Wartungsfirma kann den Schlammspiegel (Bodenschlamm und Schwimmschlamm) messen. Der Schlamm muß durch das regionale Entsorgungsunternehmen bei Bedarf entsorgt werden (Schlammabfuhr).

Reinigung des Abwassers

Die Reinigung erfolgt in der biologischen Reinigungsstufe durch Mikroorganismen und Bakterien. Diese bauen die organischen Stoffe mithilfe von Sauerstoff ab.

In der Reinigungsstufe fällt beim Abbau der organischen Stoffe Schlamm an, der in einem Nachklärbecken vom gereinigten Wasser getrennt wird.

Fortleiten des gereinigten Abwassers

Das gereinigte Wasser wird in ein Oberflächenwasser (z.B. einen Bach) geleitet. Wenn das nicht möglich ist, kann es u.U. in das Grundwasser eingeleitet werden.

Leistung einer Kleinkläranlage

Die Leistungsfähigkeit ergibt sich aus der Ablaufklasse (Reinigungsklasse) der Kleinkläranlage. Es gibt die Ablaufklassen C, N, D, D+P und D+H.

  • Die Ablaufklasse C (Kohlenstoffabbau) erfüllt die grundlegende Anforderung an eine Kleinkläranlage: den Abbau organischer Stoffe.
  • Mit der Ablaufklasse N (Nitrifikation) wird zusätzlich die Ammoniumkonzentration gesenkt, so daß das gereinigte Wasser weniger sauerstoffzehrend ist.
  • Bei der Ablaufklasse D (De-Nitrifikation) werden darüber hinaus die Nitratwerte gesenkt.
  • Mit der Ablaufklasse D+P (zusätzliche Phosphateliminierung) wird zusätzlich das Phosphat vom Wasser abgetrent.
  • Die Ablaufklasse D+H (zusätzliche Hygienisierung) steht schließlich für keimfreies Wasser in Badegewässerqualität.
  • Detail-Informationen zu den Ablaufklassen finden Sie in unserem Bereich „Fragen und Antworten“ unter Was bedeuten die Ablaufklassen?.

Betrieb einer Kleinkläranlage

Das Abwasser

In die Kleinkläranlage darf nur häusliches Schmutzwasser eingeleitet werden. Das Abwasser sollte keine festen Stoffe, wie z.B. Lebensmittelreste, Haare oder Hygieneartikel enthalten. Es sollten keine Fette, Öle und Säuren ins Abwasser gelangen. Auch aggressive Reinigungsmittel, insbesondere solche mit keimtötender Wirkung sowie Desinfektionsmittel sind zu vermeiden.

Mehr Informationen zur kleinkläranlagen-freundlichen Wassernutzung im Bereich „Fragen und Antworten“.

Die Inbetriebnahme

Um eine neu gebaute oder nachgerüstete Kleinkläranlage auf ihr ordnungsgemäßes Funktionieren zu Überprüfen, muss ein Wartungs-Sachkundiger (im Besitz eines Sachkunde-Nachweises) eine Dichtheitsprüfung durchführen. Die Genehmigungsbehörde muss die Anlage schließlich abnehmen. Der ordnungsgemäße Bau bzw. die ordnungsgemäße Nachrüstung sowie die Inbetriebnahme sollten durch die Kleinkläranlagen-Firma bestätigt werden.

Der Betrieb

Der ordnungsgemäße Betrieb einer Kleinkläranlage beinhaltet die regelmäßige Eigenkontrolle, die regelmäßige Wartung durch ein fachkundiges Wartungsunternehmen und die regelmäßige Schlammabfuhr. Näheres ist der Betriebsanweisung des Herstellers bzw. der bauaufsichtlichen Zulassung zu entnehmen. Die Überwachung des ordnungsgemäßen Betriebs erfolgt durch die untere Wasserbehörde.

Die Eigenkontrolle

Durch die regelmäßige Eigenkontrolle bleibt der Betreiber einer Kleinkläranlage über den Zustand der Anlage auf dem Laufenden. So werden Probleme frühzeitig erkannt und können frühzeitig behoben werden. Das spart Reparaturkosten und erhöht die Lebensdauer der Anlage.

Welche Tätigkeiten die Eigenkontrolle umfasst, ist der Betriebsanleitung der Kleinkläranlage bzw. der bauaufsichtlichen Zulassung zu entnehmen. Festgestellte Störungen sind schnellstmöglich zu beseitigen (falls notwendig durch ein Wartungsunternehmen). Die durchgeführten Tätigkeiten sollten immer im Betriebstagebuch der KKA vermerkt werden.

Betriebstagebücher und Checklisten für die Eigenkontrolle finden Sie bei unseren Dokumenten.

Die Wartung

Die Wartung einer Kleinkläranlage darf nicht eigenständig durchgeführt werden, sondern muß von einer Fachfirma erfolgen, die den „Fachkundenachweis zur Wartung von Kleinkläranlagen“ besitzt.

Sinnvoll ist der Abschluss eines Wartungsvertrages, um die regelmäßige, ordnungsgemäße Wartung zu garantieren. Wie häufig gewartet werden muss, hängt vom Typ der Kleinkläranlage und der bauaufsichtlichen Zulassung ab. Die meisten technischen Kläranlagen werden zwei bis dreimal im Jahr gewartet.

Mit der „Lauterbach Wartungsservice GmbH“ haben Sie ein kompetentes Wartungsunternehmen für Ihre Kleinkläranlage gefunden. Erfragen Sie doch ganz einfach unsere Konditionen für die Reparatur, die Wartungs oder einen Wartungsvertrag: Angebot anfordern.

Die Schlammabfuhr

Die Rückstände in der Kleinkläranlage, der so genannte Fäkalschlamm, müssen regelmäßig entsorgt werden. Die Entsorgung ist Aufgabe der Stadt oder der Gemeinde. Für nähere Informationen zur Abfuhr, zu Entgelten und zu Abholterminen, informieren Sie sich bei ihrer Gemeinde.

Nach der Fäkalschlammabfuhr muss die Kammer sofort wieder mit Wasser aufgefüllt werden, damit die Anlage ordnungsgemäß arbeiten kann. Die Schlammabfuhr ist, neben den Tätigkeiten der Eigenkontrolle und den Wartungsprotokollen, im Betriebsbuch der Anlage zu notieren.

 

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